Kirchengeschichte

Der Ortskern wird von der katholischen Pfarrkirche St. Margaretha geprägt.

Die Kirche wurde von 1756-59 als Saalbau mit schmalem Chor gebaut und im 19. Jahrhundert verlängert. Sie verfügt über eine prächtige barocke Innenausstattung aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts.

 Stolz der Hollerer Kirche ist eine holzgeschnitzte Statue einer sitzenden Madonna mit dem Jesuskind, die wegen ihrer Ähnlichkeit mit den Gnadenbildern von Westerburg und Kiedrich von Kennern dem 14. Jahrhundert zugeordnet wird.

Es dürfte also schon vor 1400 in Holler eine Kapelle gestanden haben.

Urkundlich erwähnt wird die Margarethenkapelle zu Holler erstmals jedoch erst 1548.

1847 wurde die selbständige Pfarrei Holler errichtet.1888 erfolgt eine Erweiterung des Sakralbaus zur heutigen Form.

Der Hochaltar dürfte kurz vorher entstanden sein:

 

Die heilige Margaretha von Antiochia war Jungfrau und Märtyrin im 4. Jh. und ist Schutzpatronin der Bauern. Man erkennt sie an einem kleinen Kreuz und am Drachen. Sie wird zu den 14 Nothelfern gezählt. Das Patronatsfest wird nach dem alten Kalender am 13.07. gefeiert. An diesem Tag begannen früher die Bauern mit der Ernte. Am Sonntag danach wird Kirmes gefeiert.

Die Orgel wurde im Jahr 2000 von der Orgelbaufirma Göckel gebaut. Sie ist passend zum Gebäude besonders gut geeignet für Barockmusik. http://orgelbau-goeckel.de/project/st-magaretha-hollermontabaur/  

 

Ortswappen: Die ehemaligen Filialkirchspielorte  Holler, Untershausen, Daubach Stahlhofen, Niederelbert, Oberelbert und Welschneudorf werden im Ortswappen der Gemeinde durch die sieben goldenen Schindeln dargestellt.Als Symbol für die Kirchenpatronin St. Margaretha steht im Wappen der goldene Drache mit dem Schwert.

(Weitere Infos zu Holler: https://de.wikipedia.org/wiki/Holler_(Westerwald))

 

Zwischen Holler und Niederelbert steht auf der Bergkuppe des

„Hähnchens“ ein Heiligenhäusschen, das im Mai für Maiandachten genutzt wird, Prozessionen starten in Niederelbert und Untershausen.

 

 

 

Auch unsere Krippenfiguren sind sehenswert und laden zur Weihnachtszeit zum Besuch des Gotteshauses ein.

 

 

 


Details der Pfarrkirche St. Margaretha

Fenster mit dem Heiligen Antonius
Der rechte Seitenaltar führt die Figur des Heiligen Josef, die neugotisch gefasst ist.
Rechts unter der Empore befindet sich eine barocke Pieta. - Darstellung der Maria mit dem Leichnam Jesu Christi auf dem Schoß.
Der Taufstein stammt aus dem 18. Jahrhundert. Er steht auf Westerwälder Steintrachyt in Marmor gefasst . Die Messinghaube im Neo-Barock-Stil wurde erst Anfang des 19. Jahrhunderts aufgesetzt.

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