St. Bartholomäus und Sebastian Kirchähr

Seit dem 12. Jh., vielleicht schon früher, stand in Kirchähr eine Kirche. Erstmals wird 1346 ein Pfarrer Perner erwähnt. Kirchähr bewahrt in seinem Namen den ursprünglichen Namen des Gelbach: Anre, Kirchanre, Kirchahr, Kirchair, Kirchaehr. Aus dem klaren „Ahr-Bach“ wurde ein schmutziger „geler“ Bach, der Gelbach.

Eine Legende erzählt: Das Bauholz für die Kirche wurde auf die Höhe befördert, lag aber am nächsten Morgen wieder im Tal. Ein Vogel soll auf dem Bauholz gesessen und gerufen haben: „Kirch her, Kirch her“. Da wussten die Bauleute: die Kirche gehört ins Tal.

Die Pfarrkirche St. Bartholomäus und St. Sebastian Kirchähr besteht mindestens seit 1200. Sie war Sitz der Pfarrei mit Gacken­bach, Horbach, Hübingen, und Dies. 1346 oder früher hatte sich Kirchähr von der Mutterkirche in Montabaur gelöst und ist somit die älteste Pfarrei nach Montabaur.

Turm und Nordwand der Kirche sind romanisch aus dem 12. Jh. Chor und Sakristei wurden später im gotischen Baustil angefügt; ebenso das Südschiff zwecks Einrichtung einer Marienkapelle. Als in spätgotischer Zeit die Kirche mit einem Chorraum und Seitenschiff erweitert wurde, fand man Bauteile, die auf eine frühere Holzkapelle hindeuteten.

 

Bekannt ist Kirchähr durch das Jugendbegnungshaus Karlsheim Kirchähr, die Jugendbegegnungsstätte des Bistums Limburg im Gelbachtal. Hier geht es zur Webseite des Karlsheimes ...

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