St. Johannes der Täufer Horressen-Elgendorf

Der Ort wird unter dem Namen Orusin um 1220 in einem Verzeichnis des Erzbistums Trier erwähnt, ab dem 15. Jh. Hoyrhuiszen, Horhuszen und Horhausen genannt. Der heutige Ortsname Horressen taucht 1727 zum ersten Mal auf. Er bedeutet eine Niederlassung auf sumpfigem Boden (Hor = Sumpf).

Anders als die anderen Dörfer mit eigenem Heimburger (Ortsvorsteher) wurde Horressen als Vorstadt von Montabaur geführt. Erst in nassauischer Zeit erhielt es Selbständigkeit als eigene Gemeinde. Im Rahmen der rheinland-pfälzischen „Funktional und Gebietsreform“ wurde die bis dahin eigenständige Gemeinde 1972 in die Stadt Montabaur eingemeindet.

Horressen gehörte schon immer zur Pfarrei Montabaur. Wann eine erste Horresser Kapelle errichtet wurde, ist nicht bekannt. Sie soll an „Beckers Eck“ gestanden haben, wo später die Bäckerei Nickenich war. Erst 1870 wurde eine Kapelle am heutigen Feuerwehrplatz erbaut. Seit 1913 durfte dort das Allerheiligste aufbewahrt werden. Horressen wurde 1912 Kapellengemeinde und gehörte zusammen mit der Kapellengemeinde Elgendorf zur Pfarrei Montabaur.

1949 wurde der Beschluss gefasst, auf dem ehemaligen Gelände des Arbeitsdienstes eine neue Kapelle zu errichten, da Horressen zwischenzeitlich ca. 850 Katholiken und 450 Gottesdienstbesucher hatte. In einer Bürgerversammlung war ein Bauausschuss gewählt worden, der jeden Sonntag die freiwilligen Geldspenden einsammelte. Der Opfergeist führte schließlich zum Ziel. Die neue Kirche wurde 1952 durch Bischof Wilhelm Kempf eingeweiht. Im gleichen Jahr wurde mit einer Urkunde die Pfarr­­vikarie Horressen-Elgendorf errichtet und 1979 auf den Titel St. Johannes der Täufer zur Pfarrkirche erhoben.

Johannes der Täufer, Schutzpatron der Kirche: „Ich taufe mit Wasser; aber er ist mitten unter euch getreten, den ihr nicht kennt. Der ist’s, der nach mir kommen wird, ich nicht wert bin, dass ich seine Schuhriemen auflöse.“ (Joh 1, 27)



Termine

Tag der Frauen

06.04.2019 Montabaur: Die kfd Montabaur lädt zum „Tag der Frauen“ unter der Überschrift „Wofür ich dankbar bin in meinem Leben“. Termin: Samstag, 6. April 2019Zeit: 10:00 bis 16:00 UhrOrt: Begegnungsstätte, Obere Plötzgasse 3 (neben dem Pfarrhaus), MontabaurReferentin: Leitung: Eva Knöllinger-Acker Wir... mehr >>
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Musik an St. Peter

06.04.2019 Montabaur: Ein außergewöhnliches Instrumentalwerk steht auf dem Programm des nächsten Konzertes der Reihe Musik an St. Peter: das Streichquartett „Die sieben Worte Jesu Christi“ von Joseph Haydn. Als Auftragswerk des Domkapitels im spanischen Cádiz komponierte Joseph Haydn für den Karfreitag... mehr >>
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Literaturgespräch im April

09.04.2019 Holler:  Am Dienstag, 9. April um 20:00 Uhr findet in der Bücherei Holler-Untershausen, Pfarrheim, Hauptstraße 3 a in Holler das Literaturgespräch zum Buch „Die Pest“ von Albert Camus statt. Der 1947 erschienene Roman, machte Albert Camus weltberühmt. Camus schildert den Verlauf der... mehr >>
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Aktuelles

Mein Bundesfreiwilligendienst in der Kita

04.12.2018 Montabaur: "Ich heiße Adoni Aamir. Ich komme aus Pakistan. Ich bin 27 Jahre alt. Ich bin am 16th März in Deutschland gekommen. Meine Hobbys sind joggen, lernen, reisen und Kultur gucken. Ich spreche Urdu, Englisch, Punjabi und bisschen Deutsch. Meine Schulbildung ist B.S.c in Electrical... mehr >>
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Menschen stärken, nicht demütigen

15.08.2018 Wirzenborn: Bischof Dr. Georg Bätzing feiert Gottesdienst zu Mariä Himmelfahrt in Wirzenborn Die Mutter Jesu ist ein Vorbild an Gottvertrauen und gläubigem Selbstvertrauen. Das hat Bischof Dr. Georg Bätzing an Mariä Himmelfahrt am Mittwoch, 15. August, in der Wallfahrtskirche Wirzenborn in... mehr >>
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Kirchen und Kapellen der Pfarrei St. Peter

27.05.2018 Montabaur: In einer 32-seitigen Broschüre hat Wolfgang Ackva aus Montabaur Texte und Fotos zur Geschichte aller 20 Kirchen und Kapellen der zum 1. Januar 2017 neu gegründeten Pfarrei St. Peter Montabaur-Stelzenbachgemeinden zusammengestellt. Herausgeber ist die Pfarrei St. Peter. Die... mehr >>
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