St. Margaretha Holler

Die barocke Kirche prägt das Ortsbild und ist Kirchort für die Gemeinden Holler und Untershausen. 

Holler wird 1228 als Hollendere (Holunder) in Occulus Memorie des Klosters Eberbach erstmals erwähnt und war lange Zeit Hauptort eines kurtrierischen Bannes und Pfarrbesitz für die Ortschaften. der Gelbachhöhen und benachbarten Gemeinden Niederelbert, Oberelbert und Welschneudorf.

Eine Margaretenkapelle wird 1548 als Filiale der Montabaurer Pfarrkirche erwähnt. In der Bevölkerung ist noch die Sage lebendig, ursprünglich sei ein zentraler Ort ausgewählt worden, doch über Nacht sei das Bauholz verschoben worden und eine Vöglein soll gezwitschert haben „Hol-her“.

Die Kapelle wurde 1756-1759 durch den heutigen Kirchenbau ersetzt und in den Jahren 1888/89 das zu klein gewordene Kirchenschiff um die Emporentiefe erweitert. 1923/24 errichtete man auf dem Anbau den Kirchturm als Dachreiter. Der Hochaltar und die Seitenaltäre sind im barocken Stil aus der Erbauerzeit der Kirche. Die zu klein gewordene Sakristei rechts des Chores wurde 1928 in einen Neubau auf der linken Seite eingerichtet.

Die Hl. Margareta im Hochaltar, Schutzpatronin der Bauern, erkennt man ihrem Kreuz an einer langen Stange, womit sie den Drachen besiegt.

Kirchlich gehörte Holler bis 1831 zur Pfarrei Montabaur. Es wurde dann Pfarrvikarie und 1847 selbständige Pfarrei mit den Filialorten Niederelbert, Oberelbert, Welschneudorf, Untershausen, Stahlhofen und Daubach. - Zuerst löste sich Oberelbert mit Welschneudorf von Holler; schließlich wurden auch Stahlhofen mit Daubach und Niederelbert von der Pfarrei Holler getrennt.

Text: Wolfgang Ackva "Kirchen und Kapellen in der Pfarrei St. Peter Montabaur-Stelzenbachgemeinden"

 





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