Reckenthal Herz-Jesu Kapelle

Wer durch das Gelbachtal kommt wird Reckenthal kaum wahrnehmen. Es sei denn, er erblickt das Hinweisschild mit der aufwärts führenden Straße. Am Ende einer lang gezogenen Häuserzeile errichtete die Ortsgemeinde das Schulhaus. Der heutige Dorfname wird 1383 erstmals genannt.

Eine alte Fachwerkkapelle in der Dorfmitte entsprach schon lange nicht mehr den Anforderungen, war in ruinösem Zustand und musste dringend abgerissen werden. 1922 begann man mit einem Neubau gegenüber der Gaststätte. Im Frühjahr hatte der Frost das bis zu den Fenstern errichtete Mauerwerk so sehr in Mitleidenschaft gezogen, dass es abgetragen werden musste. Arbeitslosigkeit und Inflation verhinderten einen zweiten Baubeginn.

Es dauerte bis 1956. Dann entschlossen sich die Bürger für den Bau einer Kapelle auf der Höhe des Dorfes. In Eigenarbeit, mit Spenden der Bevölkerung und Verwandten und der Unterstützung des Bistums Limburg war 1960 ein Kirchlein entstanden, das nicht nur wegen seiner Lage auf der Höhe des Gelbachtales, sondern auch wegen seiner künstlerisch-dezenten Durchformung außen und innen, im weiteren Umkreis seinesgleichen sucht.


Derzeit ist die Kirche verwaist; ihre Zukunft ist ungewiss. Für die letzte Küsterin hat sich kein Nachfolger/in gefunden.

Quelle: Wolfgang Ackva: "Kirchen und Kapellen in der Pfarrei St. Peter Montabaur-Stelzenbachgemeinden", 2018

Katholische Pfarrei St. Peter Montabaur
Ignatius-Lötschert-Straße 2 A | 56410 Montabaur

Öffnungszeiten Zentrales Pfarrbüro:
Montag:       09.00 bis 12.00 Uhr und 14.00 bis 16.00 Uhr
Dienstag:     10.00 bis 12.00 Uhr und 14.00 bis 16.00 Uhr
Mittwoch:     09.00 bis 12.00 Uhr und 14.00 bis 16.00 Uhr
Donnerstag: 09.00 bis 12.00 Uhr und 14.00 bis 18.00 Uhr
Freitag:        09.00 bis 12.00 Uhr

Bankverbindung:
Sparkasse Westerwald Sieg
IBAN: DE92 5735 1030 0000 5056 36
BIC:   MALADE51AKI

Spendenkonto für Flüchtlingshilfe:
Nassauische Sparkasse
IBAN: DE82 5105 0015 0803 0049 51
BIC:   NASSDE66XXX

© 2018 Katholische Pfarrei St. Peter Montabaur